Wien, 12.12.2017, 14:46

Es ist sehr unwahrscheinlich, dass das Angebot des Finanzministers an die HETA-Gläubiger angenommen wird. Die Strategie, den Gläubigern mit hohen Prozesskosten zu drohen, überzeugt nicht. Sie bringt Schaden für den Finanzplatz Österreich und erhält die falschen finanziellen Anreizstrukturen im österreichischen Föderalismus.

Six months after the ECB took charge of bank supervision in the eurozone, its division of powers with national authorities and international organisations is still being defined. While day-to-day supervision seems to be working well and supervisory stamdards are improving, the complex organisational structure of the SSM could be a major impediment to taking quick, difficult decisions.

Raiffeisen insiders insist the bank's current woes stem from circumstances beyond its control. Outsiders say the business is now paying for the sins of the past. A new leadership is desparately trying to reposition the bank whose most important markets are in turmoil, and whose ownership structure leaves it with unique capital challenges.

For the past year, one of the biggest questions hanging over the Austrian banking system was how lenders would perform in the financial health check carried out this autumn by the European Central Bank. Despite the volatile conditions in several of their key central and eastern European markets, Austria's banks came through the test relatively unbloodied.

Ukraine implications for Austrian banks. Escalation of unrest hinders quick exit.

Die Studie von Macro-Consult im Auftrag der Erste Bank zeigt, dass in Österreich derzeit rund 70% der Unternehmensaußenfinanzierung über Banken abgewickelt wird. Die Rolle des Bankkredits für das Wirtschaftswachstum hat sich seit der globalen Finanzkrise merklich geändert: Betrug die Elastizität zwischen Kreditwachstum und Wirtschaftswachstum vor der Krise noch 1,1, so sank diese seit der Krise auf 0,3. Dennoch sollte der prognostizierte Konkunkturaufschwung 2014/15 das Kreditwachstum in Österreich und seinen Bundesländern wieder merklich beschleunigen.

Durch die Notverstaatlichung der Hypo Alpe-Adria übernahm die Politik das Ruder. Seither dominieren politische Überlegungen und Schuldzuweisungen. Ein schwaches und wenig koordiniertes Krisenmanagement erschweren den Prozess. Das Bad-Bank-Szenario lag schon vor Jahre auf dem Tisch. Damals beschlossen, hätte es Österreich vermutlich erhebliche Steuermittel erspart.

Die österreichische Bankensteuer ist kein Beitrag für eine vernünftige Wirtschafts- und Steuerpolitik, sondern schafft zahlreiche Probleme. Solides risikoarmes Bankgeschäft wird bestraft, problematisches risikobehaftetes Bankgeschäft belohnt. Die Finanzmarktstabilität wird dadurch letztlich untergraben.

Elf von insgesamt 27 EU-Mitgliedsstaaten, darunter Österreich, haben sich für die Einführung der Finanztransaktionssteuer (FTS) ausgesprochen. Noch in diesem Jahr will die EU-Kommission einen konkreten Vorschlag vorlegen und verabschieden. Die FTS soll bereits Anfang 2014 eingeführt werden - dieser zeitnahe Termin wird vonseiten vieler Experten infrage gestellt. Wie beurteilen nun Experten aus der Finanzbranche und der Wirtschaftsforschung die Einführung der Finanztransaktionssteuer? Josef Christl, Michael Buhl, Stephan Schulmeister, Eduard Pomeranz und Chrisitian Keuschnigg nehmen dazu Stellung.

Eine Finanztransaktionssteuer streut keinen Sand in das Getriebe der Spekulation, sondern in den Motor der Unternehmensfinanzierung. Die Debatte wird zum Lackmustest für die Seriosität europäischer Politik. Wer faktenbasierte Politikgestaltung proklamiert, muss die Finanztransaktionssteuer als Negativsummenspiel ablehnen! Mehr von proMarktwirtschaft gibt es auf www.promarktwirtschaft.at

Systemic Risk; Theoretical Justifications for Regulation; General Principles of Regulation; Basel on Global Systemically Important Financial Institutions; "Old" Instruments to Deal with Systemic Risk; "New" Assessment Methodology for Global Systemic Importance; "New" Instruments to Deal with Systemic Risk; Risks of Basel III.

Interest Rate & Exchange Rate Forecast

Euro USD EXR
Oct 17 0,00 1,25 1,18
Nov 17 0,00 1,25 1,16
Dec 17 0,00 1,50 1,16
Jan 18 0,00 1,50 1,14
Feb 18 0,00 1,50 1,14
Mar 18 0,00 1,75 1,13
Apr 18 0,00 1,75 1,12
May 18 0,00 1,75 1,11
Jun 18 0,00 1,75 1,11
Jul 18 0,00 1,75 1,10
Aug 18 0,00 1,75 1,10
Sep 18 0,00 2,00 1,11

The World Economy

Weight Real GDP growth, %
2011 2016e 2017f 2018f
World 100,0% 3,2 3,4 3,4
USA 19,2% 1,7 2,1 2,2
Euro Area 14,3% 1,7 2,2 2,0
Germany 4,1% 1,8 2,1 1,9
Austria 0,5% 1,5 2,5 2,1
Japan 5,7% 1,0 1,6 1,2
Asia 28,9% 6,4 6,6 6,3
CEE 3,1% 3,0 3,8 3,3

f ... forecast
e ... estimated