Wien, 12.12.2017, 14:49

Austria is a small but rich country. It's wealth is based on a competitive and innovative export industry with close connections to the EU. The economy is characterized by stable prices, low unemployment, low strike intensity but high taxes; the political system shows a relatively slow readiness to change. 

In Wahlkampfzeiten wird von den Parteien häufig das Pensionsthema emotional diskutiert. Das macht Österreichs Altersversorgungssystem aber nicht sicherer. Dabei wäre eine Reform eigentlich einfach.

Österreich blickt auf ein verlorenes Jahrzehnt an wirtschaftspolitischen Reformen zurück. Die Große Koalition muss nach der Bundespräsidentenwahl ihre bisherige Lethargie rasch ablegen und Reformen in Angriff nehmen. Ansonsten stellt die FPÖ den nächsten Bundeskanzler.

Es ist sehr unwahrscheinlich, dass das Angebot des Finanzministers an die HETA-Gläubiger angenommen wird. Die Strategie, den Gläubigern mit hohen Prozesskosten zu drohen, überzeugt nicht. Sie bringt Schaden für den Finanzplatz Österreich und erhält die falschen finanziellen Anreizstrukturen im österreichischen Föderalismus.

Warum die aktuelle Steuerreform eine verpasste Gelegenheit ist und warum alle Arbeitnehmer letztlich dafür bezahlen werden.

Investitionen sind die Treiber des wirtschaftlichen Wachstums. Österreichs Investitionsquote liegt im internationalen Vergleich zwar noch immer relativ hoch, sie ist allerdings in den letzten 20 Jahren kontinuierlich gesunken. Zuletzt war eine ausgesprochene Investitionsunlust der Unternehmen festzustellen, die sich mit den laufend verschlechternden Standortbedingungen in Österreich, insbesondere der hohen Steuerlast, erklären lässt. Erwartungsgemäß haben im letzten Jahrzehnt Investitionen in geistiges Eigentum an Bedeutung gewonnen, während Ausrüstungs- und Bauinvestitionen an Bedeutung verloren haben. Nach Bundesländern betrachtet, verfügt zur Zeit das Burgenland über die höchste Investitionsquote, während Vorarlberg die niedrigste aller Bundesländer aufweist.

Der Bericht der Pensionsreformkommission zeigt klar auf, dass die bisherigen zaghaften Änderungen im System keinesfalls ausreichen, um künftige Renten nachhaltig zu finanzieren.   

Over the past six years, Europe's economies have faced their fair share of difficulties. But while many have stumbled, Austria has emerged from the storms remarkably well. But several longer-term challenges are looming.

Tax cuts do not often unite the political spectrum. But in Austria, both left- and rightwing parties agree that the income tax burden needs to be reduced. How the debate develops is likely one of the main political features of 2015. 

Bank bail-outs, onerous tax rates and Ukrainian crisis threaten Austria's capital position as a financial hub.

Stefan Bruckbauer, Josef Christl und Andreas Schulten diskutieren über die Konjunkturentwicklung 2014 im Euroraum und über die Frage, ob und wo bereits Immobilienblasen in Europa zu beobachten sind.

Weltwirtschaft 2014 - Niedrigzinsumfeld hält vorerst weiter an; Prognose 2014: Industrieländer gewinnen an Schwung; Euroraum: Schulden- und Bankenkrise besser unter Kontrolle, aber nicht vorbei; Zinsprognose: Normalisierung setzt 2015 ein; Diagnose der europäischen Krise: Liquiditäts- und Solvenzprobleme; Die Reparatur der Währungsunion: ESFS und ESM, Outright Monetary  Transactions und die Bankenunion; Aber nach wie vor bleiben viele Fragen offen!

Österreich weist mit einem Anteil von 0,5% am BIP eines der niedrigsten Vermögenssteueraufkommen unter den OECD-Staaten auf. Diese Beobachtung hat dazu geführt, dass Politiker, Gewerkschafter, Wirtschaftsforscher und Journalisten in regelmäßigen Abständen eine höhere Besteuerung des Vermögens fordern. Allerdings gibt es gegen eine Wiedereinführung von Vermögenssteuern sieben wesentliche Gegenargumente. 

Josef Christl im Interview mit der Zeitschrift cooperativ des Österreichischen Genossenschaftsverbands zu den Ursachen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise und den Möglichkeiten ihre Ursachen zu beseitigen. 

Die österreichische Bankensteuer ist kein Beitrag für eine vernünftige Wirtschafts- und Steuerpolitik, sondern schafft zahlreiche Probleme. Solides risikoarmes Bankgeschäft wird bestraft, problematisches risikobehaftetes Bankgeschäft belohnt. Die Finanzmarktstabilität wird dadurch letztlich untergraben.

Elf von insgesamt 27 EU-Mitgliedsstaaten, darunter Österreich, haben sich für die Einführung der Finanztransaktionssteuer (FTS) ausgesprochen. Noch in diesem Jahr will die EU-Kommission einen konkreten Vorschlag vorlegen und verabschieden. Die FTS soll bereits Anfang 2014 eingeführt werden - dieser zeitnahe Termin wird vonseiten vieler Experten infrage gestellt. Wie beurteilen nun Experten aus der Finanzbranche und der Wirtschaftsforschung die Einführung der Finanztransaktionssteuer? Josef Christl, Michael Buhl, Stephan Schulmeister, Eduard Pomeranz und Chrisitian Keuschnigg nehmen dazu Stellung.

The Single Supervisory Mechanism (SSM); Complex Organisation and Governance; Some Open Questions with Respect to the ECB; Some Open Questions Regarding the Role of EBA; Some More Open Issues to Solve; Conclusions.

Eine Finanztransaktionssteuer streut keinen Sand in das Getriebe der Spekulation, sondern in den Motor der Unternehmensfinanzierung. Die Debatte wird zum Lackmustest für die Seriosität europäischer Politik. Wer faktenbasierte Politikgestaltung proklamiert, muss die Finanztransaktionssteuer als Negativsummenspiel ablehnen! Mehr von proMarktwirtschaft gibt es auf www.promarktwirtschaft.at

The paper gives a summary of the empirical and theoretical literature on the relation between income inequality and economic growth. The focus concentrates on two approaches: the Political Economy approach and the Capital Market Imperfection approach. The diverging results of these two approaches are then combined to a single theory that tries to explain the complex relationship between growth and inequality and draws some policy condlusions.

Can recession be avoided? Heterogenous growth performance in CEE; CEE fiscal position clearly better than in the Euro area; Twin problems: solvency and liquidity; A series of rescue packages and several EU summits: But only limited success; The liquidity problem: high refinancing needs; Stability bonds (Eurobonds): Proposals of the EU Commission; Eurobonds: a way out? ECB: lender of last resort for banks - and sovereigns? The solvency problem: a simple analysis of debt sustainability; Can debt levels be stabilized? Considerable spill-overs to the banking system; Bank recapitalizations: risk of accelerating the crisis; Diverging competitiveness: a cruical issue for the solvency problem; What does economic theory tell us? Conclusions.

Die europäische Schuldenkrise läßt sich in eine Liquiditäts- und in eine Solvenzkrise untergliedern. Beide Krisenkategorien sind nicht unabhängig voneinander. Die Unterscheidung ist aber deshalb sinnvoll, weil sie es erlaubt, die Maßnahmen der Wirtschaftspolitik zur Krisenbekämpfung entsprechend zu evaluieren. Während die Liquiditätskrise adäquat adressiert wird, wird sich erst zeigen müssen, dass die Solvenzkrise auch unter Kontrolle gebracht werden kann.

Interest Rate & Exchange Rate Forecast

Euro USD EXR
Oct 17 0,00 1,25 1,18
Nov 17 0,00 1,25 1,16
Dec 17 0,00 1,50 1,16
Jan 18 0,00 1,50 1,14
Feb 18 0,00 1,50 1,14
Mar 18 0,00 1,75 1,13
Apr 18 0,00 1,75 1,12
May 18 0,00 1,75 1,11
Jun 18 0,00 1,75 1,11
Jul 18 0,00 1,75 1,10
Aug 18 0,00 1,75 1,10
Sep 18 0,00 2,00 1,11

The World Economy

Weight Real GDP growth, %
2011 2016e 2017f 2018f
World 100,0% 3,2 3,4 3,4
USA 19,2% 1,7 2,1 2,2
Euro Area 14,3% 1,7 2,2 2,0
Germany 4,1% 1,8 2,1 1,9
Austria 0,5% 1,5 2,5 2,1
Japan 5,7% 1,0 1,6 1,2
Asia 28,9% 6,4 6,6 6,3
CEE 3,1% 3,0 3,8 3,3

f ... forecast
e ... estimated